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Gestüt BIRKHOF zu Besuch bei der PZG
Das Gestüt BIRKHOF in Donzdorf (www.gestuet-birkhof.com), bekannt als Schmiede jährlich neuer Bayernchampions, Süddeutscher Champions oder Bundeschampion's sowie ständiger Beschicker mit herausragenden Erfolgen z.B. bei den Süddeutschen Hengsttagen (Siegerhengste etc.) ist die größte Süddeutsche Privathengsthaltung. Mit zum Erfolg und zum guten Ruf maßgeblich beigetragen haben dürfte stark der Rund-um-Service des Gestüts für den Stutenhalter/Pferdebesitzer, begonnen bei der Besamung über das hauseigene Fohlenchampionat mit -vermarktung (das Gestüt kauft jährlich ca. 40 Fohlen zu) - bis hin zum Anreiten, Ausbilden und Vorstellen der jungen Pferde (Turnier nur für BIRKHOF-Nachwuchspferde etc.) sowie Hilfestellung bei der Vermarktung des BIRKHOF-Nachwuchses (BIRKHOF-Pferde-Verkaufstage). Der Züchter schätzt (erst recht in diesen unruhigen Zeiten mit düsteren Prognosen) den Halt und die Bodenhaftung, die Stabilität und Solidarität dieses Gestüts als wirklichen Partner, bei dem es nicht nur mit dem Samenversand getan ist. Das Gestüt BIRKHOF hat mit diesem Rund-um-Service eine wirkliche Marktnische entdeckt, wofür ihnen die Züchterschaft dankbar ist, was man am guten Ruf des Gestüts bei der Züchterschaft sowie auch an der jährlich wachsenden BIRKHOF-Züchter-Schar und BIRKHOF-Fan's deutlich verfolgen kann.
Am 9.4. weilten Frau Dr. Jasmin Wagner, Tierärztin des Gestüts BIRKHOF‘s und der Inhaber des Gestüts, Thomas Casper, zu einem Info-Abend bei der PZG Holledau auf der Reitanlage Gut Winkelacker in Ingolstadt. Frau Dr. Wagner informierte umfassend und ausgiebig über die trächtige Stute und den Verlauf der Trächtigkeit von Besamung bis Geburt. Neuerdings, so hat man dabei erfahren, stehe das Gestüt Birkhof seinen Züchtern auch in Sachen Embryotransfer (zu verträglichen Kosten für den Züchter) zur Verfügung. Die zweite Hälfte des Vortrages gestaltete Thomas Casper selbst, der dabei das Thema Vermarktung aufgriff. Ein wichtiger Faktor sei in Sachen Pferdezucht und -absatz überhaupt die Leute/Reiter (welche ja in der Regel fast alle Spaß am Pferd hätten) an bzw. aufs Pferd zu bringen und dies müsse so geschehen, dass die Leute Spaß und Freude dabei hätten. Schließlich seien der Spaß und die Freude an der Sache, in diesem Falle dem Pferd, wichtigste Voraussetzung und Grundbedingung für den späteren, potentiellen Pferdebesitzer und –käufer so lautet seine Devise. Wichtige Wegbereiter in diesem Bemühen seien dabei vor allem die Reitstallbesitzer und –betreiber, die an der Basis arbeiten und die Freude am Pferd vermitteln. Geeignete Pferde und geeignete Ausbilder seien das A und O um den Menschen mit Reitinteresse den Spaß am Pferd und am Reitsport näher zu bringen und ihm diesem Spaß auch zu erhalten – und hier „kranke“ es leider vielerorts. Gut Winkelacker meinte er, wäre diesbezüglich ein richtiges Aushängeschild, wie man sich diesbezügliche Reitbetriebe und das entsprechende Umfeld dieser Betriebe vorstelle und wünsche. Neben dem eigentlichen Spaß an der Ausbildung müsse den Leuten nämlich auch das Umfeld gefallen, was heißt entsprechendes Ambiente auf den Reiterhöfen mit entsprechenden Einrichtungen wie Paddockboxen/regelmäßigen Koppelgang für die anvertrauten Pferde, Beritt- und Weiterbildungsmaßen für dort untergestellte Pferde, aber auch qualifiziertes Personal, welches sich verlässlich um die Pferde kümmert und auch Einrichtungen wie gemütliche Reiterstüberl (wo man sich wohl fühlt), saubere Toiletten, genügend Parkplätze etc. seien ein absolutes Muß. Dies sei ein Thema und Anliegen, das man vorrangig und verstärkt auch mit der FN diskutieren müsse, wozu er in absehbarer Zeit Gelegenheit habe und diese Gelegenheit diesbezüglich auch so weit möglich nutzen werde.
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