Titelwettkämpfe im britischen Hartbury
Höhepunkt des Jahres: Ausgeschrieben für „den reiterlichen Mittelbau“. Startberechtigt sind demnach Reiterinnen und Reiter, die noch nicht die ganz großen Erfolge aufweisen können. Dieser Wettbewerb, so Uta Helkenberg, Mitarbeiterin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, gilt jedoch als Sprungbrett nach oben. Top Reiterinnen wie Ingrid Klimke, Tochter des mehrfachen Weltmeisters Rainer Klimke, nahmen auf ihrem Weg an die Spitze auch an diesen Titelkämpfen teil. Heute ist Ingrid Klimke dreifache deutsche Meisterin. Im Unterschied zur normalen Vielseitigkeitsreiterei, die aus Dressur, Geländeritt und Springen besteht, gibt es bei der ländlichen Ausführung zusätzlich noch die sogenannte Abteilungsdressur, bei der alle sechs Reiter eines Teams gleichzeitig im Viereck sind. Wichtig ist bei der Vorstellung dass sich ein harmonisches Bild der gesamten Gruppe während der Vorstellung ergibt. Beeke Kaack/Conti und ihre fünf Kolleginnen hinterlassen nicht nur bei dieser Prüfung den besten Eindruck, sondern auch bei den drei herkömmlichen Aufgaben, so dass sie Belgien und Großbritannien konkurrenzlos auf die Plätze 2 und 3 verweisen.