Die Anfänge
Einst galten sie als Rebellen und Revoluzzer. Sie wurden mit derben Worten beschimpft und ihre Ideen verlacht. Und in einer Notiz des damaligen Zuchtleiters über eine Jahreshauptversammlung des Pferdezuchtverbandes Oberbayern in München ist sogar nachzulesen: "Die drei Ingolstädter Chaoisten waren auch da". Werner Jordan (+), Artur Landes und Horst Schwab sorgten vor rund dreieinhalb Jahrzehnten für Aufruhr unter den bayerischen Pferdezüchtern. Das waren die wilden Sechziger. Begonnen hatte es schon vor 1962, aber richtig zur Sache ging's dann 1967/1968. Diese verrückten Ideen, mit denen die damals 19- bis 21-jährigen Pferdenarren den gestandenen und erfahrenen Mannsbildern im alpenländischen Trachtengewand die Zornesröte ins Gesicht trieben, erwiesen sich als Weitblick.
Das, was die "Chaoisten" von der Pferdezuchtgenossenschaft Holledau einst forderten, ist heutzutage Standard in der weißblauen Sportpferdezucht - von ihnen gingen richtungweisende Impulse aus. Es grenzte fast schon an Hochverrat damals, norddeutsches Blut von Holsteinern, Hannoveranern oder auch von Westfalen in bayerischen Pferdeadern zu führen. Doch in der Zwischenzeit haben moderne, zeitgemäße Züchter erkannt: Ohne diese Zuchtlinien aus den Hochzuchtgebieten Deutschlands ist „kein Blumentopf mehr zu gewinnen“, geschweige denn eine Siegerschleife bei einem großen Turnier.
Die Zuchtgenossenschaft Holledau hat die Entwicklung in Bayern maßgeblich beeinflusst und die bayerische Pferdezucht damit auch dahin gebracht, wo sie heute steht. Mit rund 200 Mitgliedern ist sie nicht nur eine der größten, sondern auch eine der erfolgreichsten und die aktivste im Freistaat Bayern. Zwar gehören ihr überwiegend Mitglieder aus der Region Ingolstadt an, aber auch Mitglieder aus den angrenzenden ober- und niederbayerischen Raum, Oberpfälzer, mittelfränkischen und schwäbischen Bereichen gehören dazu. Man gibt sich offen, will sich nicht unbedingt festlegen auf ein bestimmtes, eng eingegrenztes, geografisches Gebiet - Pferdezucht hat heutzutage europäischen Standard - das weiß man in der Pferdezucht und dies vorausahnend galt auch schon früher das Prinzip: Der Beste soll der Sieger sein, soll gewinnen. Und so wissen auch Züchter aus dem Nürnberger Umland, ja sogar aus der Lüneburger Heide, ihre Zugehörigkeit zu den "Holledauern" zu schätzen.
Doch zurück zu den Anfängen. Bereits im März 1917 taten sich mehr als 60 Bauern zusammen und gründeten die "Pferdezuchtgenossenschaft Pfaffenhofen a.d. Ilm". Der Verein hat seinen Sitz in Pfaffenhofen a. der Ilm ( Oberbayern) und erstreckt sich über den Bezirk Pfaffenhofen a. d. Ilm und Umgebung so heißt es auch bereits im § 1 der Satzung. Und weiter: Die Genossenschaft bezweckt, das im Bezirk vorhandene kräftige Arbeitspferd durch Aufstellung von starken und gängigen Hengsten des oberbayerischen Schlages in Form und Gang zu verbessern. Das Zuchtziel ist ein starkes und entsprechend breites und tiefes Pferd mit guten, ausgeglichenen Körperformen, starken Knochen und freien, räumenden Gängen".
Ein ganzer Katalog wurde als "Mittel zur Erreichung des Zweckes"
erstellt:
- Aufstellung von Zuchthengsten wie sie speziell für die in Betracht
kommende Zuchtrichtung geeignet erscheinen.
- Auswahl des männlichen Zuchtmaterials durch eine Körung,
die unter Leitung eines Landgestütsbeamten vorzunehmen ist.
- Erhaltung der besten weiblichen Zuchtprodukte für die Genossenschaftsmitglieder.
- Geordnete Stutbuchführung,
- Kennzeichnung der angekörten Tiere und deren Nachkommen im jugendlichen
Alter durch Stutbuchbrand.
- Prämierung angekörter Söhne und im Zuchtbuch vorgetragener
Fohlen.
- Beschaffung und Verbesserung bereits vorhandener Weide- und Tummelplätze.
- Förderung einer sorgfältigen Hufpflege.
- Belehrung der Pferdezüchter durch öffentliche Verträge
und persönliche Anleitung,
- Veranstaltung und Beschickung von Schauen,
- Revisionen der Zuchtbuchtiere und Kontrolle der Zuchtleistung,
- Schaffung günstiger Absatzgebiete für die verkäuflichen
Pferde".
Ein ebenso umfangreiches wie weitsichtiges Programm also, das sich die Gründungsväter dieser privaten Vereinigung verpasst hatten. Doch schon bald wurde ihre Eigeninitiative gebremst. Der Staat griff noch im Herbst 1917 nach der Pferdezucht und die Pfaffenhofener "Genossen" wurden ein Teil des neuen "Pferdezuchtverbandes Oberbayern" mit Sitz in München. Dieser sah "die Zucht des Oberländer Pferdes" als seinen Zweck und Berufung an und bestimmte: "In allen züchterischen Fragen sind die Anordnungen des Obmannes des Zuchtverbandes maßgebend".
Vorbei war es also mit der Eigenständigkeit. Doch es kam noch viel schlimmer. Erst wurde ihnen die Selbständigkeit und dann im Dritten Reich alles genommen. In Adolf Hitlers Zeit waren Pferde gefragt, die im Krieg eingesetzt werden konnten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen die Direktiven lange Zeit von München aus. In Ingolstadt-Spitalhof wurde eine staatliche Deckstation eingerichtet, später nach Pfaffenhofen verlegt und schließlich nach Entrischenbrunn in der Hallertau, bevor sie aufgelöst wurde. Die Besitzer im nördlichen Oberbayern wollten ein Gegengewicht zum staatlichen Dirigismus haben, wollten sich nicht nur danach richten, was da "von oben" kam. Vielmehr sollten die Interessen der heimischen Züchter wieder stärker im Vordergrund stehen. Die Bestrebungen waren, das schwere Arbeitspferd in Richtung Sportpferd zu veredeln, doch die alte Basis, die vor dem Krieg vorhanden war, gab’s nicht mehr.
Erstmals entstanden private Hengsthaltungen in dieser Zeit als belebende Konkurrenz zu den staatlichen Stationen. Und sie konnten leistungsfähigere und "modernere" Hengste als der Staat anbieten, konnten schneller und kurzfristiger auf die Entwicklungen reagieren. Plötzlich entstand eine Zucht auf ganz großer Breite, die sich speziell auch auf den Hobby- und Sportsektor ausrichtete und nicht nur auf die in der Landwirtschaft gebrauchten Pferde. Peter und Gerd Breitner vom Fohlenhof Ritterswörth bei Geisenfeld spielten dabei eine wichtige Vorreiterrolle. Ihre Hengststation eine der ersten und größten in Bayern, jährlich wurden ihren Hengsten bis zu 150 Stuten zugeführt, es gab viel zu tun für die Herren Hengste….
Dann wurde am 31. Mai 1979 die alte, nur noch auf dem Papier existierende Zuchtgenossenschaft zu neuem Leben erweckt, diesmal als "Zuchtgenossenschaft Holledau" mit Sitz in Ingolstadt-Hagau.
Die Neugründung
Der Pfaffenhofener Claus Hipp hat sich in diesem Zusammenhang um die heimische Zucht sehr verdient gemacht, denn er war derjenige, der die Neugründung als Einladender und Organisator der ersten Sitzungen voran brachte. Richard Carmanns aus Reisgang bei Pfaffenhofen war ihr erster Vorsitzender, Horst Schwab aus Ingolstadt sein Stellvertreter, . danach war der Ingolstädter lange Jahre der Chef. Später übernahm der Altmannsteiner Kunibert Dohn das Kommando, ab 1998 stand der Gredinger Max Pfaller an der Spitze und nach dessen Tode ab dem Jahr 2003 ist nun Artur Landes aus Ingolstadt der Regent.
Es ging aufwärts. In der Gründerzeit wurde durch Horst Schwab die Weichenstellung für die heutigen Erfolge verankert. Dieser hatte die Zeichen jener Zeit, in der das Pferd in der Landwirtschaft immer mehr vom Traktor verdrängt wurde, schnell erkannt. Als vorrangiges züchterisches Ziel galt nun das gute Sportpferd und so steht auch in der Satzung: "Zweck der Zuchtgenossen-schaft Holledau ist die Förderung und Zucht des Warmblutpferdes zum konkurrenzfähigen Sportpferd im Binnenmarkt.
Die Pferdezuchtgenossenschaft Holledau war die erste Genossenschaft in Bayern, die gezielt den Sport förderte. Dabei traf sie in der Region auf viele aufgeschlossene Reitvereine, die ein offenes Ohr für diese neuen Ziele und volle Unterstützung signalisierten, woraus sich ab diesem Zeitpunkt die Vorreiterrolle in Sachen Pferdezucht innerhalb der weißblauen Grenzen ergab.
Wertvolles Zuchtmaterial aus dem Norden wurde eingesetzt und in die heimischen Ställe geholt. In Hagau und Ritterswörth gab es erstmals Stutenschauen. So wurde von der Zuchtgenossenschaft die 2-Jährigen-Schau in Bayern und das Fohlenchampionat von Deutschland (1989) aus der Taufe gehoben.
Schaubilder bei Turnieren wurden veranstaltet. Der "Rest von Bayern" schaute staunend auf die Region Ingolstadt. Was damals noch neu und für viele völlig ungewohnt war, gehört heute auch in anderen Genossenschaften zum üblichen "Tagesgeschäft".
Doch noch lief nicht alles so harmonisch und rung. Vor der Neugründung und den danach folgendem Aufschwung lag eine lange Zeit mit heftigen Aus-einandersetzungen und lautstarken Wortgefechten zwischen den drei "jungen Wilden", auch den „drei Eisheiligen" genannt aus dem hiesigen Raum Ingolstadt und den „Etablierten“ im Bezirksbereich Oberbayern. Die einen wollten nicht einsehen, dass es in der bayerischen Zucht im alten Trott auf eingefahrenen Gleisen so nicht weiter gehen sollte, weil die Pferde aus den norddeutschen Bundesländern vorneweg sprangen und die Bayern, so sah’s aus, den Anschluss verpassten, während die Funktionäre es gar nicht lustig fanden, dass ihnen da ein paar dahergekommene "Grünschnäbel" in die „Suppe spuckten“ und einer lieb gewordenen behäbigen Tradition einen langen alten Zopf abschneiden wollten. Erschwerend kommt hinzu, dass im oberbayerischen Pferdezuchtverband auch noch die Interessen dreier verschiedener Richtungen aufeinander prallten: Hier die Züchter von Oberlandpferden und Haflingern, dort jene, die auf das sportliche Turnierpferd setzten.
Zentrale Stutenschauen und Zuchtbucheintragungen -wie sie es in Norddeutschland erlebten- forderten als sofortige und unverzügliche Maßnahme die "Jungen Wilden" auch für Bayern, weil eben nur hier echte Vergleichsmöglichkeiten gegeben waren und nicht mehr ein Gang von Hof zu Hof und eine Bewertung der Tiere unter "Spezln", bei der doch gern mal ein Auge zugedrückt worden war, Sache sein sollte. Und immer stand die zentrale Forderung: "Neue Blutlinien braucht das Land“, solche, die für den Sport beliebt, bekannt und gefordert sind, im Vordergrund.
Die bundesweiten Zuchten wurden verglichen - Springpferde wurden in Holstein gemacht - Dressurpferde in Hannover. Auch Westfalen bot aktuelles, interessantes Blut. Werner Jordan, ausgestattet mit exzellentem Fachwissen, ein wandelndes Lexikon in Sachen Springpferdezucht, war damals schon von der Effizienz der Holsteiner Springpferde dermaßen überzeugt, dass er von so manchem als "besessen" oder schlimmer noch als „Spinner“ und „Querulant“ob dieses neuen Denkens belächelt und abgetan wurde.
Heutzutage und im Nachhinein betrachtet weiß man, Werner Jordan war seiner Zeit weit voraus, er war der absolute Vorreiter in Sachen Springpferdezucht. Als einer der Ersten in Bayern hat er die Zeichen der Zeit richtig erkannt und zu deuten vermocht. Er wusste damals bereits, was heute alle wissen, nämlich das Holsteiner Pferd, der Mercedes unter den Springpferden, war und ist das die Welt dominierende Springpferd.. Von diesem Wissen beseelt, handelte seinerzeit Werner Jordan zielstrebig und konsequent, ließ sich durch nichts auf der Welt von seinem Weg abbringen. Motto: Die Tat unterscheidet das Ziel vom Traum.
Wenn heute von Werner Jordan, der 1995 leider viel zu früh tödlich verunglückt ist und der Warmblutzucht in der Region die Rede ist, dann fällt wie von selbst ein Name: Lord Incipit. Mit dem weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannten Hengst war dem Hohenwarter der große züchterische Erfolg gelungen. Über dessen Geschichte und Vorgeschichte könnte man Romane schreiben. Aber hier die verkürzte Version:
Im Herbst 1981 sucht Werner Jordan für seinen Sohn ein Nachwuchsspringpferd. Natürlich kam nichts anderes als ein "Pferd zwischen den Meeren", ein Holsteiner, in Frage. Eine Stute sollte es sein, bester Abstammung und gleichermaßen geeignet für Zucht und Sport. Die erste entsprach den hohen Erwartungen nicht und wurde wieder nach Holstein zurück verladen, dann fiel nach langem Suchen die Wahl auf ein Pferd namens "Orama", eine Dreijährige, für welche ein Oxer in den Ausmaßen 2 x 2 m kein ernsthaftes Hindernis war und an der auch Springreiter-As Fritz Ligges sofort Interesse hatte.
Aber: Werner Jordan bekam sie. Und da die Gelegenheit günstig war, sollte sie gleich vor Ort zu einem Hengst. "Lord" hieß der Auserwählte, nicht gerade der Schönste, aber Holsteins damaliges Aushängeschild in Sachen grenzenlosem Springvermögen. Jordan und seine Freunde waren happy, denn in ihrer neuen Heimat bewies Orama, dass sie phantastisch zu reiten war. Sie hatte nur ein Problem: Einen Koppelzaun, den sie akzeptierte, gab es nicht. Bei einem dieser "Ausflüge" prallte sie beim Aufkommen mit einem Huf auf der angrenzenden Schotterstraße auf einen Stein. Schlimmes Ergebnis: Hufbeinfraktur, Karriere als Turnierpferd dahin, "nur" mehr Zuchtstute: Aber was für eine!
Acht Fohlen brachte Orama zur Welt, drei davon qualifizierten sich für schwere Springen bis zur Klasse S. Die Nr. 1 aber war in jeder Hinsicht der 1983 geborene Erstling Lord Incipit. Kein zweiter Hengst in Bayern hatte auf den Turnierplätzen ebenbürtiges zu bieten. Seine begnadeten Höhenflüge, bestehend aus Springvermögen, Verstand und Spitzentechnik, imposanter Manier und jenem Sportsgeist, dem der Holsteiner seinen Ruf verdankt, überzeugten schließlich auch die letzten Kritiker und Zweifler und auch die Körkommission, Lord Incipit war nach seinen Auftritten anlässlich des Bundeschampionat’s von heute auf morgen in Deutschlands Zucht- und Reiterszene die Nr. 1 und ausschließlicher Gesprächsstoff.
Entwickelt hatte sich das alles folgendermaßen: 1986 wurde Lord Incipit in München-Riem gekört und verbrachte die ersten Jahres seines sportlichen und züchterischen Wirkens bei Gerd und Peter Breitner in Ritterswörth. Peter Breitner verhalf ihm auch - vorsichtig aufgebaut - zum sportlichen Durchbruch.
Seine Erfolge wurden alsbald in Holstein mit "Argusaugen" verfolgt und registriert und so kam es, dass in Kürze eine Delegation dieser in Sachen Springsport konkurrenzlosen "Nordlichter" angefahren kam, um sich den "Superhengst" anzusehen und unverzüglich in ihren Hengstbestand "einzuverleiben".
Lord Incipit machte alsbald bundesweit Karriere, war 1990 mit Siegen u.a. beim Bavarian Classics in Tirschenreuth, in Lastrup und Schenefeld, wurde das gewinnreichste siebenjährige deutsche Springpferd, hatte mit seinen Besitzern im Norden aber nicht unbedingt das Große Los gezogen. 1995 gelang es Werner Jordan, "seinen" Lord Incipit zurück zu pachten, doch nicht mehr lange konnte er sich an seinem wiedergewonnenen Hengst freuen. Am 22. Juni desselben Jahres verunglückte Werner Jordan tödlich, woraufhin sein gesamter Pferdebestand und damit auch sein Lebenswerk, aufgelöst wurde.
Ein Freundeskreis um Artur Landes, Ingolstadt, hat darauf den "Professor", wie Lord Incipit stets liebevoll genannt wurde, in Erinnerung an seinen Züchter dem Verband des Holsteiner Pferdes erworben und als Deckhengst erst ins Haupt- und Landgestüt und heutzutage nach Schwaben verpachtet. Dort darf er für weiteren, sprunggewaltigen Nachwuchs sorgen.
Mehrere seiner Kinder haben bereits bewiesen, dass sie erfolgreich in seine Fußstapfen getreten sind: Lord Charles und Goldbirke zum Beispiel, die auf dem Eulerhof bei Ingolstadt von Artur Landes gezogen wurden. Lord Charles war 1992 Bayerischer Reitpferde-Champion und im Bundeschampionat hoch platziert. Goldbirke, die zeitweise auch vom Hagauer Georg Schweiger geritten wurde, war unter dem deutschen Exmeister Otto Becker international platziert, Lord Incitatus ( Züchter: Familie Schäfer aus dem Oberdinger Moos) gewann als Fünfjähriger das Bayerische Springpferde-Championat. Die von den Brüdern Peter und Gerd Breitner gezogene La Petit sowie Schariett aus der Zucht von Helmut Seiler in Schaffhausen glänzten mit internationalen Erfolgen. Lady Incipit JF, in Holstein gezogen, wechselte in das Ausland und glänzte mit dem spanischen Olympiareiter Daime Guierra bei schweren Springprüfungen. In Ungarn sorgte Lordson (Züchter Jakob Schrötzlmair, Niederwöhr) als Sieger in einem Mächtigkeitsspringen für Aufsehen.
Allem die Krone auf setzte jedoch Lord Continued, der 1988 auf dem Hof von Max Pfaller, Greding, als Sohn von Lord Incipit aus einer Report II-Mutter geboren wurde. Seine Karriere begann der in München-Riem gekörte Hengst unter Thieß Luther, er war 1994 Finalist im Bundeschampionat des deutschen Springpferdes und nahm erfolgreich an der Zuchtweltmeisterschaft teil. Über Mexiko gelangte der Hengst in die USA, wo er aufgrund seiner Erfolgsserie zum Grand-Prix-Pferd 1999 gekürt wurde. Für Max Pfaller eine unerwartete Auszeichnung jenseits des Atlantiks - nur schade, dass Werner Jordan diesen Triumpf seiner züchterischen Arbeit nicht mehr genießen konnte.
"Pferde aus Bayern in alle Welt" steht heutzutage als Slogan auf dem Briefkopf der Pferdezucht-genossenschaft Holledau. Etwas zu hoch gegriffen, könnte ein Außenstehender vielleicht meinen. Mitnichten! Pferde unserer Mitglieder stehen ständig im Rampenlicht. Jahr für Jahr sorgen sie für eine Anzahl hochkarätiger Erfolge, die sich sehen lassen können. Die aktuellen, ausführliche Details dazu siehe unter
Aktuelles: http://www.pzg-holledau.de/index.htm